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Aktuelles vom Altländer Shanty-Chor

Einladung

Liebe Shanty-Freunde!

Wenn heute die mächtigen Containerriesen im Hamburger Hafen beladen werden, um ihre Ladung über die Weltmeere zu transportieren, so staunen wir über die Größe der 400 Meter langen und 60 Meter breiten Schiffe mit ihrer Ladekapazität von über 20.000 Standardcontainern.

Aber wenn wir dann hören, dass es Überlegungen gibt, die Schifffahrt immer stärker zu digitalisieren, die Handelsschiffe nur noch über Autopilot fahren zu lassen und die Mannschaften erst kurz vorm Zielhafen per Hubschrauber einzufliegen, dann fragen wir uns: Ist dies die Zukunft der Seefahrt? Sind gigantische schwimmende Stahlkisten ohne Leben, ohne Charakter und ohne „Seele“ wirklich ein Fortschritt? Werden die Seeleute von Morgen nur noch als lästiger Kostenfaktor Hop-On Hop-Off von Schiff zu Schiff verschoben, ohne emotionale Bindung zur Seefahrt?

Die See kann überwältigend friedlich und erbarmungslos grausam sein, die See schenkt Leben und nimmt Leben, die See ermöglicht Reichtum und vernichtet Existenzen. Die See ist zu groß, zu mächtig und zu stark für Menschen, die in maßloser Selbstüberschätzung glauben, sie mit Computerprogrammen beherrschen zu können.

Die „Titanic“ ging unter, weil man in purer Arroganz die Matrosen im Ausguck nicht mit Ferngläsern ausgerüstet hatte und sie mit bloßen Augen die Schaumkronen der gegen den Eisberg schlagenden See zu spät erkannten. In ihrer Überheblichkeit hatte die Schiffsführung ihr nach neuester Technik gebautes Schiff für unsinkbar gehalten.

Doch wer die See achtet, sie respektiert, von ihr lernt, wer voller Demut ihr Verhalten beobachtet und ihre Strömungen und Winde studiert, kann sogar mit Segelschiffen unter extremsten Wetterbedingungen erfolgreich Kap Hoorn umrunden. Die berühmten Kapitäne der Hamburger Reederei Laeisz haben mit ihren Mannschaften auf den Flying P-Linern nicht nur bei hunderten von Fahrten durch diese Hölle kein Schiff verloren, sie haben sogar Geschwindigkeitsrekorde auf dem Weg nach Chile ersegelt, Erfolge über die noch immer voller Bewunderung weltweit gesprochen wird.

Es sind diese Leistungen, die sich in den Geschichten wiederfinden, die wir singend in den Shanties und Seemannsliedern erzählen. Mit unseren alten und neuen Songs über Schiffe, Matrosen und Kapitäne, mit den Liedern über Sturm und Gefahr, über Hafenkneipen und Liebe erinnern wir an eine Seefahrt, bei der harte Männer noch das Steuerrad in ihren Fäusten hielten und ihre Schiffe ohne Joystick und Autopilot fuhren.

Zusammen mit Seemannschören aus

Bremerhaven, Vegesack, Neu Wulmstorf und Hude,

den „Grenzgängern“ aus Neukloster

und den „Harry Browns“ aus der englischen Hafenstadt Bristol

lädt

der Altländer Shanty-Chor

Sie herzlich zu unserem Festival ein und freut sich auf Ihren Besuch:

Shantyfestival in Jork

Sonnabend, 18.07. 2026

11:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Sonntag, 19.07. 2026

11:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Altländer Festhalle in Jork

und

Kirche St. Matthias in Jork

Der Eintritt ist frei

Jens Bersuch

1.Vorsitzender

Seija Giesen

2. Vorsitzende

Michael Bunge

Musikalischer Leiter

Altländer Shanty-Chor eröffnet Musikprogramm beim Hafengeburtstag

© NDR

Vom 8. bis 10. Mai wird das „Landungsbrücken Open Air“ zum musikalischen Herz des 837. Hamburger Hafengeburtstages. Über 23 Rock, Pop und Punk-Konzerte sind auf der großen Open Air-Bühne am Alten Elbtunnel bei freiem Eintritt hautnah zu erleben.

Traditionell wird das dreitägige Megaprogramm am Freitag, dem 8. Mai, um 11:00 Uhr wieder vom Altländer Shanty-Chor eröffnet, dessen maritimer Start mittlerweile zum Kult geworden ist. Auch, weil die Sänger eng mit der Schifffahrt und dem Hafen verbunden sind, klingt der Chor überzeugend, wenn er von der See, fremden Häfen und von der Elbe singt. Die Männer fuhren als Kapitäne, Schiffsoffiziere, Mariner, Matrosen oder an der Maschine zur See, arbeiteten für Reedereien, waren als Smutje auf der „Gorch Fock“, sind Segler und einige haben sogar berühmte Kapitäne und Kap Hoorniers als Vorfahren.

Wenn die Altländer ihre bekannten Shantys, Seasongs und Hamburger Lieder singen, geraten die Zuhörer ins schunkeln, singen lautstark mit und lassen sich begeistert anstecken. Als Höhepunkt kommt dann zum Schluss die Hymne des Hafengeburtstages, „De Hamborger Veermaster“, der vom Publikum textsicher auf platt und englisch mitgesungen wird. In seiner vermeintlichen Fröhlichkeit, der eingängigen US-amerikanischen Melodie, dem Refrain aus der Goldgräberzeit und der Erzählung über einen verlausten Segler mit vergammeltem Schiffsproviant und einem schiefbeinigen Kapitän, lässt der Song vergessen, dass er eigentlich ein Protestlied Hamburger Matrosen war.

Hafengeburtstag 2026

Bühnenprogramm an den Landungsbrücken: Rock, Pop und Shanty-Chöre

Freitag, 8. Mai:

1.        11.00 Uhr: Altländer Shanty Chor

2.       13.30 Uhr: Souldacity

3.       15.00 Uhr: The Volcanoes

4.       16.30 Uhr: The Pretty Heartbrakers

5.       18.00 Uhr: Thin Lynott

6.       19.30 Uhr: Powerslave

7.       21.00 Uhr: Die Toten Ärzte

8.       22.30 Uhr: Bon Scott

 

 

„Hier liegt das Alte Land“

Altländer Shantychor präsentiert Hymne fürs Alte Land

2010 stürmte der vorher unbekannte cornische Shanty-Chor „Fisherman´s Friends“ die britischen Charts. Im gleichen Jahr sang Michael Bunge mit Freunden im britischen Cornwall das Lied „Cornwall My Home“, das die Fischer aus Port Isaac populär gemacht hatten. Und während die außergewöhnliche Erfolgsstory der Shantymen verfilmt wurde und 2019 in die Kinos kam, entstand bei Chorleiter Michael Bunge die Idee, das im Spielfilm vorgetragenen Lied „Cornwall My Home“ für seinen Altländer Shanty-Chor als Hymne für das Alte Land umzuschreiben.

Den neuen Text über die Elbe, Obstplantagen, Kirchen, Windmühlen, Fachwerkhäuser und die Apfelblüte dichteten Jens Bersuch und Reiner Hettkamp (ASC), Christian Hentschel (Grenzgänger 2010) und Michael Bunge, der die einzelnen Motive zusammenfügte und mit der eingängigen Melodie aus Cornwall unterlegte. 

Anschließend entstand der mitreißende Refrain: „Hier im kühlen Norden, da kenn ich mich aus. Wo Wolken und Wind sind, da bin ich zu Haus“.

Im September 2025 erfolgten Ton- und Filmaufnahmen für ein Musikvideo mit intensiven Schneidearbeiten. Als der Film fertig war, erhielt als erster Songwriter Harry Glasson in Cornwall das Video, denn er hatte die schwungvolle Melodie komponiert und Chorleiter Bunge die Nutzungsrechte erteilt. Als er seinen berühmten Song dann mit deutschem Text hörte, war er glücklich.

Am 16. Januar 2026 wurden Lied und Musikvideo „Hier liegt das Alte Land“ in Steinkirchen offiziell präsentiert. 

Musikvideo: „Hymne auf das Alte Land“

Text: Altländer Shantychor e.V.

Musik: Harry Glasson

Kamera: Torsten Schmidt, Michael Bunge, Reiner Hettkamp, Jens Bersuch

Schnitt: Michael Bunge

© Altländer Shanty-Chor

Den ersten großen nationalen Auftritt hatte das vom Shanty-Chor erstellte Musikvideo in Berlin. Auf dem Stand des Alten Landes lief es während der „Grünen Woche“ als Werbeträger für Tourismus und Altländer Obst in Dauerschleife. Die emotionalen Bilder von Obstbäumen, Fachwerkhäusern, Schiffen und der Elbe, untermalt von der eingängigen Melodie, transportierten überzeugend die Schönheit der Landschaft und die Liebe zur Heimat.

Auch die Medien berichteten ausführlich über die neue Hymne des Alten Landes! 

Musikvideo Hymne: „Hier liegt das Alte Land“

Kamera: Nicola Dultz

© www.kreiszeitung-wochenblatt.de

Das neue Lied wurde mit Begeisterung als „musikalisches Bekenntnis für unsere Region“ und als „Liebeserklärung für das Alte Land“ von Kreisverwaltung und Kommunalpolitik aufgenommen. Bevor Landrat Kai Seefried, Bürgermeister Timo Gerke (Samtgemeinde Lühe), Bürgermeister Knut Willenbockel (Horneburg) und der Jorker Bürgermeister Matthias Riel „Hier liegt das Alte Land“ zur neuen Hymne der Region erklärten, bedankten sie sich beim Chor: „Wir sind stolz, einen solchen kulturellen Botschafter in unserer Mitte zu haben.“ Anschließend verstärkten sie schunkelnd den Chor und sangen lautstark mit den Shantymen die neue Hymne des Alten Landes.

Hamburger Abendblatt am 16.01.2026

Shanty, Schunkeln, Heimatgefühl: Das Alte Land hat jetzt eine Hymne“

von Sabine Lepél

Buxtehuder Tageblatt / Stader Tageblatt am 17.01.2026 „Altländer haben eine eigene Hymne“ von Björn Vasel

NDR 1 Niedersachsen – Studio Lüneburg – berichtete am 21.01.2026 dreimal: „Altländer Shantychor veröffentlicht Hymne für das Alte Land“

Bericht: Celine Rasmussen

Kamera: Tilo Burmester

Schnitt: Svenja Pohlmann

© NDR

NDR Hörfunk: Interview mit ASC-Vorsitzenden Jens Bersuch,

mehrfach in den Nachrichten gesendet ab 06:20 Uhr

NDR Fernsehen: Nachrichten um 18:00 Uhr 

NDR Fernsehen: „Hallo Niedersachsen“ ab 19:30 Uhr 

Kreiszeitung Wochenblatt am 24.01.2026

Ein musikalisches Bekenntnis“

Altländer Shantychor präsentiert Hymne fürs Alte Land

von Nicola Dultz

© www.kreiszeitung-wochenblatt.de 

Dat Ole Land Ausgabe Februar 2026Hier liegt das Alte Land“… von Jan Tiedemann

 © Dat Ole Land

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